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Braunschweiger Zeitung erhält für „Antworten-Seiten“ den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Braunschweiger Zeitung wird von der Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet. Für die „Antworten-Seiten“ erhält die Zeitung den 2. Preis. „Die Redaktion schreibt die gute Tradition der ‚Bürger-Zeitung‘ fort, macht Zeitung nicht nur für die Leser, sondern mit ihnen“, begründet die Jury die Preisvergabe. Seit mehr als einem Jahr greifen Redakteure der Braunschweiger Zeitung täglich die Fragen von Lesern auf und beantworten sie ausführlich an prominenter Stelle auf den Seiten 2 und 3. Die Leser können ihre Fragen zu aktuellen Themen –  wie zum Beispiel zu Fracking in der Region und zur Sicherungsverwahrung von Straftätern –  am Telefon, per E-Mail und Facebook-Post stellen.

„Die neue Kommunikationsgesellschaft fordert von Journalisten keine Belehrung, keine Predigt, kein Kommando, sondern Antworten“, sagt Armin Maus, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. „Die Redaktion zeigt unmissverständlich, dass sie den Dialog mit ihren Leserinnen und Lesern sucht.“ Sie stelle sich zugleich mit ihrer ganzen Professionalität, ihren Fähigkeiten der Recherche, der Gewichtung und Interpretation in den Dienst des Lesers. Inzwischen ist die Antworten-Seite ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Zeitung. Das gilt nicht nur für die Leser, sondern gleichfalls für die Macher: „Wer auf seine Leser hört, wer ihre Fragen kennt, der kann für sie die richtige Zeitung machen. Durch die Nähe zum Leser entsteht Relevanz“, sagt Armin Maus, und ergänzt: „Wer sich an ein solches Unternehmen wagt, der braucht engagierte Leserinnen und Leser, eine Redaktion, die sich mit Leidenschaft auf eine neue Arbeitsweise einlässt – und einen Verlag, der Innovation ermöglicht. Schön, dass hier alle drei Faktoren zusammentreffen.“

Seit 1980 verleiht die Konrad-Adenauer-Stiftung den Deutschen Lokaljournalistenpreis. Sie zeichnet Journalisten und Redaktionen aus, die Vorbildliches für den deutschen Lokaljournalismus geleistet haben. Der 1. Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der 2. Preis mit 2.500 Euro. Ausgelobt sind zudem Preise in verschiedenen weiteren Kategorien.

Zu den Preisträgern gehört auch die Redaktion der ebenfalls in der FUNKE MEDIENGRUPPE erscheinenden  „Thüringer Allgemeinen“. Für ihre interaktive Wahlberichterstattung erhielt die Redaktion einen Sonderpreis für Volontärsprojekte. Im vergangenen Jahr hatten sich zwei  Zeitungen der FUNKE MEDIENGRUPPE den ersten Preis geteilt, die „Thüringer Allgemeine“ und das „Hamburger Abendblatt“, das damals noch zu Axel Springer gehörte.

 

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