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"Berliner Morgenpost" erhält Deutschen Reporterpreis für "Die Narbe der Stadt"

BERLIN / ESSEN, 02.12.2014. „Die Narbe der Stadt“, das Web-Projekt der „Berliner Morgenpost“ zum 25. Jahrestag des Mauerfalls, ist am Montag mit dem Deutschen Reporterpreis für die beste Web-Reportage vom Reporter-Forum ausgezeichnet worden. 167 Kilometer Beton und Stacheldraht. Der Mauerstreifen in Berlin teilte nicht nur eine Stadt, er teilte ein ganzes Land. Die „Berliner Morgenpost“ gibt diesen 167 Kilometern mit dem ausgezeichneten Multimedia-Beitrag ganz besonderen Raum und hat der Teilung Deutschlands noch einmal nachgespürt.

So sah es auch die Jury des Reporterpreises. Geschickt hätten die Autoren die interaktiven Möglichkeiten des Internet genutzt, um an das „banalste aller monströsen Bauwerke“ zu erinnern, so Laudator Sascha Lobo. Die Jury lobte ausdrücklich, dass eine Lokalzeitung eine Reporterin für ein solches Projekt zehn Tage für die Recherche freistellte. Dies sei beispielhaft.

„25 Jahre Mauerfall war für Berlin ein besonderes Datum und für uns eine journalistische Herausforderung. Wir freuen uns wirklich sehr über die Auszeichnung für dieses außergewöhnliche Projekt“, sagte Morgenpost-Chefredakteur Carsten Erdmann. Länger als eine Woche war Reporterin Uta Keseling unterwegs, erzählt auf mauerweg.morgenpost.de/ an zehn Stationen bewegende Geschichten von Menschen, die der geteilten Stadt ein Gesicht geben. Gemeinsam mit Julius Tröger, Max Boenke, Moritz Klack und David Wendler ist das Web-Projekt entstanden. Videos, interaktive Karten aus Luftbildern aus dem Jahr 1989 und Grafiken ermöglichen einen völlig neuen Blick auf die deutsche Hauptstadt kurz vor dem Fall der Mauer.

Der Deutsche Reporterpreis wird seit 2009 vom Reporter-Forum e.V. für herausragende Reportagen in unterschiedlichen Medienkategorien vergeben.

 

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