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#digitalfemaleleader Award: myself und Women in Digital e.V. vergeben zum zweiten Mal Auszeichnungen für digitale Vordenkerinnen

Keynote von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries /
Mehr als 200 Bewerberinnen

 

BERLIN, MÜNCHEN, ESSEN, 04.12.2017. Frauen in der Digitalwirtschaft – Fehlanzeige? Ganz im Gegenteil: Immer mehr Gründerinnen und Gestalterinnen in Unternehmen, Politik und Gesellschaft treiben die Digitalisierung voran und prägen sie nachhaltig. Neun von ihnen hat das FUNKE-Frauenmagazin myself jetzt zusammen mit dem Karrierenetzwerk Women in Digital e.V. mit dem #digitalfemaleleader Award ausgezeichnet. Die Keynote des Abends hielt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

„Die Bewerberinnen, Nominierten und allen voran natürlich die Preisträgerinnen des Digital Female Leader Awards zeigen eindrücklich, dass Frauen einen zentralen Beitrag für die Digitalisierung in unserem Land leisten“, sagt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. „Kompetenz, Kommunikationsstärke, Kreativität, Flexibilität und Empathie sind Fähigkeiten, die gerade Frauen mitbringen und die in einer vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft besonderen Erfolg versprechen. Jetzt geht es darum, noch mehr Frauen zu motivieren, selbst ein Digital Female Leader von morgen zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass Vorbilder hierfür ein wichtiger Antreiber sind. Deshalb freut es mich, dass heute Frauen ausgezeichnet werden, die anderen Frauen Inspiration sein können. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich!“

Rund 250 Gäste kamen zur Preisverleihung in die Berliner Microsoft Repräsentanz Unter den Linden, durch den Abend führte Moderatorin Linda Zervakis. Vergeben wurden die Awards in den neun Kategorien Lifestyle, Money, IT/Tech, Career, Science, Social Hero, Political und Entrepreneurship sowie Audience Award. Mehr als 200 Frauen hatten sich für einen Award beworben – eine echte Herausforderung für die zehnköpfige Jury, bestehend aus:

  • Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
  • Tijen Onaran, Gründerin von Women in Digital e.V.
  • Janina Kugel, Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektorin der Siemens AG
  • Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin Ratepay GmbH
  • Frank Behrendt, Senior Advisor Serviceplan PR
  • Susanne Maria Schmidt, Managing Director Financial Services & Women Initiative Lead für die DACH-Region bei Accenture 
  • Angelika Kambeck, Head of Group HR Klöckner & Co SE
  • Natascha Zeljko, Stellvertretende Chefredakteurin myself
  • Frank Grube, Chief Human Ressources Officer, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Vera Schneevoigt, Senior Vice President, Head of Product Supply Operations, Fujitsu

 

Beim Audience Award hatten über 17.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab für ihre Gewinnerin abgestimmt.

„Die Digitalisierung ist das Mega-Thema unserer Zeit. Eine große Herausforderung, gleichzeitig aber vor allem für Frauen eine Riesenchance, weil weibliche Kompetenzen und Talente gefragt sind. Mit dem #digitalfemaleleader Award würdigen wir die Vorreiterinnen dieses Wandels“, sagt Jury-Mitglied und stellvertretende Chefredakteurin von myself, Natascha Zeljko.

Tijen Onaran, Gründerin von „Women in Digital“ ergänzt: „Mit dem #digitalfemaleleader Award werfen wir das Scheinwerferlicht auf digitale Pionierinnen unserer Zeit. Sie sind Vorbilder, Mentorinnen und Inspiration pur, Digitalisierung zu leben und aktiv mitzugestalten. Ein Hoch auf diese großartigen Talente!“

Alle Gewinnerinnen erhalten neben der Auszeichnung ein Nanodegree-Stipendium der Online Universität Udacity, die sich auf Weiterbildung wie beispielsweise im Bereich Programmieren spezialisiert hat.

Hier alle Gewinnerinnen (1. Preis) des #digitalfemaleleader Award 2017 in der Übersicht. Eine vollständige Übersicht aller Preisträgerinnen gibt es unter digital-female-leader.de. 

  • Kategorie „Lifestyle“: Mona Glock, Gründerin von „MixDeinBrot“

Begründung Jury: „Tradition trifft Moderne: Mona Glock nutzt das gesamte digitale Portfolio – von Webshop bis zu Live-Events auf Instagram –, um alte Getreidesorten wie Einkorn und Emmer zu promoten und zu vertreiben. Die Erfolgsstory von MixDeinBrot zeigt: Die Digitalisierung bietet vor allem für Nischenprodukte ein enormes Potenzial. Damit kriegt man die Zukunft gebacken.“ 

  • Kategorie „Money“: Dr. Marie-Luise Sessler, Leiterin innovationLab/Spezialistin für Strategie, Digitalisierung und Innovation Frankfurter Sparkasse

Begründung Jury: „Mit Methoden aus der Start-up Szene ein traditionelles Finanzinstitut wie die Sparkasse fit für die Zukunft zu machen? Das gelingt, wenn man wie Marie-Luise Sessler mit Mut, Kreativität und ja, auch Chuzpe die Dinge anpackt und Strukturen verändert. Das Motto: Design Thinking und Rapid Prototyping statt Haben-wir-immer-so-gemacht. Und das zahlt sich aus.“ 

  • Kategorie „IT/Tech“: Hanna Koepcke, Gründerin & CTO „Webdata Solutions GmbH“

Begründung Jury: „Wenn man junge Mädchen für MINT-Fächer begeistern will, sollte man ihnen Frauen wie Hanna Koepcke vorstellen. Die Informatikerin und Expertin für Objekt Matching hat mit ihren beiden Co-Gründerinnen blackbee erfunden, ein automatisiertes Preisanalyse-Tool. So eine intelligente Software bräuchte man auch, um die Frauen in ihrer Branche zu finden: Nicht einmal drei Prozent der weltweiten Tech-Start-ups wurden von Frauen gegründet.“

  • Kategorie „Career“: Magdalena Rogl, Head of Digital Channels Microsoft Deutschland GmbH

Begründung Jury: „Von der Kinderpflegerin zur Head of Digital Channels bei Microsoft: Dass die Digitalisierung vor allem Frauen ganz ungewöhnliche Karrieren ermöglicht, ist mehr als platte Propaganda oder Key-Note-Inventar jeder Digitalkonferenz. Bestes Beispiel: Magdalena Rogl. Sie ist eine der Ikonen dieser veränderten Arbeitswelt und zeigt, welche enorme Chancen die digitale Transformation bietet. Wenn man sie ergreift und die wichtigsten Skills beherrscht: Neugier, Disziplin und Kommunikationstalent.“ 

  • Kategorie „Science“: Heike Hoelzner, Professorin für Entrepreneurship, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Begründung Jury: „Ihre aktuellen Forschungsprojekte sind Blockchain, Deep Tech und Digitale Transformation. Daneben hat sie mehrfach gegründet und berät junge Start-ups aus unterschiedlichen Branchen. Wenn Frauen wie Heike Hoelzner den Nachwuchs ausbilden, wenn so das neue akademische Mindset aussieht, dann muss man sich um den Standort Deutschland keine Sorgen machen.“ 

  • Kategorie „Social Hero“: Hila Azadozy, Head of Academics & Shareholder, Kiron Open Higher Education

Begründung Jury: „Bildung ist ein Grundrecht. Und Digitalisierung ist das Vehikel für die Teilhabe an der Zukunftsressource Wissen. Für Hila Azadozy war das Antrieb für ihr bahnbrechendes Projekt: sie ist Teil des Gründungsteams von Kiron, einem der größten Online-Hochschulbildungsplattformen für Geflüchtete. Kiron nutzt dafür onlinebasierte Kursformate, so genannte „Massive Online Courses“ (MOOCs) von führenden Universitäten wie Havard oder der MIT. Dafür vergeben wir die Note 1,0.“ 

  • Kategorie „Political“: Ramona Pop, Senatorin und Bürgermeisterin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Begründung Jury: „Digitalisierung ist eines der Lieblingsthemen der Politik mit Tendenz zur Bildung von Wortblasen im Wahlkampf und in Sonntagsreden. Umso erfrischender, wenn politisch Verantwortliche das Thema tatsächlich voranbringen. Ramona Pop hat es auf ihrer Agenda ganz nach oben gesetzt und unterstützt die Berliner Unternehmen konkret, etwa mit der Schaffung einer Digitalagentur. Es gilt der alte Kästner-Satz: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ 

  • Kategorie „Entrepreneurship“: Sophie Chung, CEO Qunomedical

Begründung Jury: „Mit chirurgischer Präzision haben sich die Gründer von Qunomedical an der Schnittstelle von Medizin und Digitalisierung gesetzt. Das Portal vernetzt Patienten mit Ärzten und Kliniken weltweit. Die Co-Gründerin Dr. Sophie Chung ist selbst Ärztin und setzt sich dafür ein, allen Menschen eine bezahlbare medizinische Versorgung zu gewähren. Sie sagt: „Leadership is a choice, not a rank.“

 

Über myself: 

Das Frauenmagazin myself wurde 2005 in Deutschland gegründet und zeigt die Lebenswelten moderner, viel beschäftigter Frauen. In einem breit angelegten Themen-Spektrum erzählt myself Geschichten mit Tiefgang und hohem ästhetischen Niveau. Job- und Karrierethemen sind dabei ein fester Bestandteil des redaktionellen Konzepts von myself. Neben dem monatlich erscheinenden Magazin und den digitalen Kanälen können Leserinnen myself auch bei regelmäßig stattfindenden Coachings erleben. Die meist mehrtägigen Workshops liefern Tipps für mehr Ausstrahlung, Selbstbewusstsein und das richtige Styling im Job. Seit 2017 gehört der Titel zur FUNKE MEDIENGRUPPE.

 

 Über Women in Digital e.V.: 

Women in Digital richtet sich an Frauen aus der Digitalbranche und setzt sich zum Ziel, die Sichtbarkeit der Frauen zu erhöhen und sie miteinander zu vernetzen. Gründerinnen, und Entscheiderinnen aus Unternehmen, Medien, Politik, Organisationen und Verbänden bietet Women in Digital eine Plattform für Kooperationen, Projekte und Austausch.

 

Medienmitteilung als PDF

Gruppenbild der Preisträgerinnen