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Früherer Bundespräsident Christian Wulff diskutiert mit Lesern der Braunschweiger Zeitung über Chancen und Probleme Afrikas

BRAUNSCHWEIG / ESSEN, 09.08.2016. Das Bild von Afrika wird in den Medien allzu oft eindimensional und stark vereinfacht gezeichnet. Gegen diese schemahafte Darstellung und für eine differenzierte Betrachtung des afrikanischen Kontinents und seiner Bewohner richtet sich das heutige Leserforum „Der unterschätzte Kontinent – Quo vadis, Afrika?“ der Braunschweiger Zeitung.

 

Vor rund 350 Leserinnen und Lesern diskutieren hochkarätige Experten wie der frühere Bundespräsident Christian Wulff, Asfa-Wossen Asserate, der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, Professor Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg, und die ARD-Journalistin Birgit Virnich über Afrika.

„Afrika bietet viele Chancen für deutsche Unternehmen, weil es mehrere afrikanische Länder gibt, die ein erstaunliches wirtschaftliches Wachstum verzeichnen“, sagte Bundespräsident a. D. Christian Wulff im Vorfeld zu der Podiumsdiskussion. Dennoch sei die Not aus vielerlei Gründen in zahlreichen Ländern groß: „Probleme, die in Afrika nicht gelöst werden, werden schnell zu unseren europäischen Problemen, deshalb müssen wir ein eigenes Interesse haben, an der Problemlösung dort mitzuwirken.“

Die Podiumsdiskussion möchte aber nicht nur auf die Probleme hinweisen, sondern Perspektiven aufzeigen: „Die Kriege und Naturkatastrophen nehmen wir im Westen oft ebenso wenig wahr wie die  großen Fortschritte in einigen Ländern des Kontinents. Ich bin sehr froh, dass wir mit einem  sachkundigen Podium und engagierten Leserinnen und Lesern den Scheinwerfer auf ein unterbewertetes Thema richten können. Die hervorragende Resonanz unserer Leserinnen und Leser zeigt, dass es nicht am Interesse fehlt“, sagt Chefredakteur Armin Maus, der gemeinsam mit dem früheren Domprediger Joachim Hempel die Diskussion moderiert.

Das Leserforum beginnt heute um 19 Uhr im BZV Medienhaus, Hintern Brüdern 23, in Braunschweig.

 

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