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FUNKE beabsichtigt, sein Energiemanagementsystem (EnMS) um ein Umweltmanagementsystem (UMS) für alle Druckstandorte zu erweitern.

Energie gehört zu den größten Kostenblöcken der Druckzentren. Neben der Qualitätssicherung der Produkte gewinnt daher der schonende Umgang mit der Energie einen besonderen Stellenwert – und das nicht allein aus Kostengründen, sondern auch im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften. Aus diesem Grund haben bereits Ende 2015 alle FUNKE-Druckzentren ein Energiemanagementsystem (EnMS) eingeführt. Das EnMS basiert auf den Grundsätzen der DIN EN ISO 50001, den Anforderungen der Druckereien und den für den Energiebereich geltenden Gesetzen und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland.

 

Aufgabe des EnMS ist es, kontinuierlich die Energieströme und Energieverbräuche der Druckzentren zu erfassen und zu beurteilen sowie Potentiale zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren und zu realisieren und damit eine Optimierung der Energiekosten zu generieren. Grundlagen hierfür sind

  • die Erfassung und transparente Darstellung aller Energiearten und Energieverbräuche,
  • die Definition und Verfolgung von Energiekennzahlen und daraus abgeleiteten Energiezielen,
  • die Definition und Anwendung von Prozessen zur Umsetzung des EnMS und UMS
  • die Motivation unserer Mitarbeiter zu energieeffizientem Handeln
  • die Realisierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung

Für das Jahr 2020 wird zusätzlich die Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems (UMS) gemäß DIN EN ISO 14001 angestrebt. Die Managementsysteme für Energie und Umwelt werden als gemeinsames integriertes Managementsystem geführt.

Ziel des Umweltmanagementsystems ist die regelmäßige Bewertung und fortlaufende Verbesserung der Umweltleistung. Hierzu werden Ziele und Maßnahmen gebildet um mögliche Umwelteinflüsse und vor allem den Ausstoß von klimaschädlichen CO2 zu verringern.

Die konsequente Anwendung unseres integrierten Managementsystems leistet einen Beitrag unter anderem

  • zur Optimierung der Prozesskosten bei stetig steigenden Energiebeschaffungskosten,
  • zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben,
  • zur Schonung von Ressourcen und zur Reduzierung der Schadstoffemissionen,
  • zur möglichen Refinanzierung von Investitionen und
  • zu Optimierungen bei der Energiebeschaffung und Lebenswegbetrachtung
  • nachhaltigem Umwelt- und Klimaschutz