„Journalismus ist kein Luxusgut, das man sich in ruhigen Zeiten leistet“: FUNKE-Verlegerin Julia Becker begrüßt 200 hochkarätige Gäste beim Medien-Q der FUNKE Zentralredaktion
„Journalismus ist kein Luxusgut, das man sich in ruhigen Zeiten leistet“: FUNKE-Verlegerin Julia Becker begrüßt 200 hochkarätige Gäste beim Medien-Q der FUNKE Zentralredaktion
- Sieben Bundesministerinnen und-minister und zahlreiche Repräsentant*innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien unter den Gästen in Clärchens Ballhaus
- Zentralredaktion feiert beim Medien-Q 2025 auch ihr zehnjähriges Bestehen
- Chefredakteur Jörg Quoos: „Wir werden als Journalistinnen und Journalisten die freie Gesellschaft mit Zähnen und Klauen verteidigen.“
Mit eindringlichen Worten eröffnete FUNKE-Verlegerin Julia Becker den Medien-Q der Zentralredaktion in Berlin: „Journalismus ist kein Luxusgut, das man sich in ruhigen Zeiten leistet. Journalismus ist das Fundament unserer Demokratie. Er ist das Immunsystem, das Missstände erkennt. Er ist die Stimme, die Bürgerinnen und Bürgern Gehör verschafft.” Sie begrüßte zur Netzwerkveranstaltung der FUNKE Zentralredaktion rund 200 hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft – und betonte die Verantwortung, die Journalistinnen und Journalisten für die freie, offene und informierte Gesellschaft haben. Sie begrüßte die Gäste gemeinsam mit ihren Geschwistern und Mitgesellschafter*innen Nora Marx und Niklas Wilcke.
Zu den Gästen gehörten unter anderem Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour, Forschungs- und Technologieministerin Dorothee Bär, Digitalminister Karsten Wildberger, Landwirtschaftsminister Alois Rainer, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sowie Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, Justizministerin Stephanie Hubig und Umweltminister Carsten Schneider und der israelische Botschafter Ron Prosor.
Jörg Quoos – seit Gründung der Zentralredaktion Chefredakteur, blickte in seiner Begrüßung auf die zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück. „Ich war gespannt, ob es uns im Jahr 2015 gelingen würde, uns als neue Informationsquelle neben den eingeführten großen Marken mit ihren riesigen Redaktionen durchzusetzen. Das Ende ist bekannt: Wir haben es geschafft!” Er betonte in seiner Begrüßung die besondere Rolle, die Journalismus gerade in der aktuellen Zeit habe. „Ich hatte noch nie das Gefühl, dass der Firnis, der unsere demokratische Gesellschaft zusammenhält, so dünn ist, wie heute. Sie alle in der Politik werden viel zu tun haben, damit er hält und wir werden als Journalistinnen und Journalisten diese freie Gesellschaft mit Zähnen und Klauen verteidigen. Das verspreche ich im Namen von ganz FUNKE.”
Julia Becker hatte bereits zuvor auf die Verantwortung der Medien hingewiesen: „Verantwortung ist nie bequem. Verantwortung heißt, unbequeme Wahrheiten auszusprechen”, sagte sie. „Verantwortung heißt, auch dort hinzusehen, wo andere wegsehen. Und genau das ist der Auftrag von Journalismus.”
Weitere hochkarätige Gäste zu Gast bei FUNKE
Zu den weiteren Gästen zählten darüber hinaus der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Armin Laschet, Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, und der Linken-Politiker Dietmar Bartsch. Aus der Wirtschaft waren unter anderem Kristina Tröger, Präsidentin des Clubs europäischer Unternehmerinnen, Unternehmer Hermann Bühlbecker und die Unternehmerin Alexandra Freifrau von Rehlingen. Auch Ver.di-Chef Frank Werneke gab sich die Ehre, ebenso viele Geschäftsführer*innen und Chefredakteur*innen der FUNKE-Medien.