Kopfgrafik_Medienmitteilungen.jpg
Festrednerin Ninia LaGrande und die Jury des Gemeinsam-Preises (v. l.): Henning Noske (Leiter der Lokalredaktion Braunschweig), Dr. Kerstin Loehr (Chefredakteurin), Thomas Hofer (Oberlandeskirchenrat), Ann-Kristin Hartz (Mitarbeiterin in der Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt), Christian Klose (Chefredakteur).

Festrednerin Ninia LaGrande und die Jury des Gemeinsam-Preises (v. l.): Henning Noske (Leiter der Lokalredaktion Braunschweig), Dr. Kerstin Loehr (Chefredakteurin), Thomas Hofer (Oberlandeskirchenrat), Ann-Kristin Hartz (Mitarbeiterin in der Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt), Christian Klose (Chefredakteur).

 

Braunschweiger Zeitung ehrt zum 18. Mal Ehrenamtliche

  • Gemeinsam-Preis geht in diesem Jahr an das Aktionsbündnis „Eintracht hilft“, „Lieferliste 38“ und den Verein „Cheer’s Kitchen“
  • FUNKE würdigt ehrenamtlich Aktive aus der gesamten Region Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Helmstedt, Peine, Gifhorn und Wolfenbüttel für ihr bürgerschaftliches Engagement

 

Braunschweig / Essen, 19.05.2021. Ninia „LaGrande“ Binias hat anlässlich der 18. Verleihung des „Gemeinsam-Preises“ der Braunschweiger Zeitung und des Braunschweiger Doms die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft gewürdigt. Auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken setzt sich die 38-Jährige aktiv für inklusive Themen ein. 2016 hat sie den Hashtag #ausnahmslos mitinitiiert und wurde dafür mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis für politische Intervention ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Hannover – wuchs allerdings in Braunschweig auf, wo sie 2003 ihr Abitur machte.

Mit dem Gemeinsam-Preis ehrt die Braunschweiger Zeitung gemeinsam mit dem Braunschweiger Dom ehrenamtlich Aktive aus der gesamten Region Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Helmstedt, Peine, Gifhorn und Wolfenbüttel für ihr bürgerschaftliches Engagement.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurde der Gemeinsam-Preis in diesem Jahr in einem besonderen Rahmen verliehen: Statt im Braunschweiger Dom traf man sich am Dienstagabend zur Verleihung des Gemeinsam-Preises im Konferenzcenter des Braunschweiger Medienhauses, vornehmlich virtuell. Die Kandidaten und Preisträger waren digital zugeschaltet, auch Reden und musikalische Beiträge wurden eingespielt. Nur die Jurymitglieder, einige Laudatorinnen und Laudatoren, der Moderator sowie die diesjährige Festrednerin Ninia LaGrande, waren zugegen – alle mit Maske, auf Abstand und negativ getestet. Leserinnen und Leser konnten sich den Live-Stream der Veranstaltung auf den Internetportalen der Braunschweiger Zeitung anschauen.

Die wichtigste Botschaft der Preisverleihung ging auch 2021 nicht verloren. Chefredakteurin Dr. Kerstin Loehr betonte: „Gerade in der Corona-Pandemie hat sich mehr denn je gezeigt, wie wichtig der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist – und wieviel Kreativität gerade an der Basis in solch schweren Zeiten offenbar wird. Das zeigen in besonderer und vielfach anrührender Weise die Nominierten des Jahres 2021.“

Die Skulptur des Gemeinsam-Preises. Foto: Peter Sierigk

Die Skulptur des Gemeinsam-Preises. Foto: Peter Sierigk

11.000 Euro Preisgeld für Gewinner

Insgesamt sind für den Gemeinsam-Preis 11.000 Euro ausgelobt, gestiftet vom Braunschweiger Dom, der Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG BS Energy, Frank Witter sowie der FUNKE Medien Niedersachsen GmbH.

Über die Gemeinsam-Preisträger konnten die Leserinnen und Leser der Braunschweiger Zeitung online, telefonisch und per Post abstimmen. 25 Projekte waren zuvor in der Zeitung ausführlich vorgestellt worden. Auf den mit 3.500 Euro dotierten ersten Platz wählten die Leserinnen und Leser das Aktionsbündnis „Eintracht hilft“ aus Braunschweig. Die Idee hinter dem Projekt: Hilfsbedürftige Menschen im ersten Corona-Lockdown zunächst mit Essens- und Medikamentenlieferungen zu versorgen – im Mittelpunkt steht dabei bis heute die Idee, anderen Menschen zu helfen.

2.500 Euro für den zweiten Platz gingen an die Destedterin Julia Perkowski mit ihrer Idee der Lieferliste 38. Mit dem Instagram-Projekt setzt sie sich in Pandemie-Zeiten für Händler in der Region ein.

Der mit 1.500 Euro dotierte dritte Preis ging in diesem Jahr an den Verein „Cheer’s Kitchen“ aus Peine. Die Engagierten versorgen Pflegekräfte mit Essen und Gastronomen mit Arbeit in schwierigen Pandemie-Zeiten.

Mit einem Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro zeichnete die Jury in diesem Jahr Marie Honorine Paul aus. 2004 gründete die Wolfenbüttelerin den Förderverein „Lovasoa“, der sich für den Bau einer Schule in Madagaskar engagiert.

Sonderpreis für Jugendliche

Unabhängig vom Leser-Votum vergibt der Braunschweiger Dom in jedem Jahr einen Sonderpreis für Jugendliche. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und ging in diesem Jahr an das Julius-Spiegelberg-Gymnasium in Vechelde. Junge Klimabotschafter kümmern sich an der Umweltschule seit Jahren um Umweltschutzprojekte.

Ebenfalls durch Entscheidung der Jury wurde erneut ein „Rückenwind“-Preisträger gekürt. Diese Ehrung für Unternehmen und Institutionen wurde 2016 erstmals ausgelobt und wird vom damaligen Preisträger BS Energy/Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG gestiftet. In diesem Jahr wurde mit dem „Rückenwind“-Preis in Höhe von 1.000 Euro das Team der Braunschweigischen Landessparkasse für ihr vielseitiges Engagement ausgezeichnet.

 

Medienmitteilung als PDF