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Coronavirus-Monitor der FUNKE Zentralredaktion erreicht mehr als 100 Millionen Visits

Wie verbreitet sich das Coronavirus in Deutschland und der Welt? Wie viele Menschen sterben daran? Wann flacht die Kurve der Infektionen ab? Wo gibt es mehr Genesene als Neuinfektionen? Seit dem 4. März gibt der Coronavirus-Monitor auf allen Markenportalen der FUNKE-Regionalmedien wie morgenpost.de oder waz.de Antworten. Die Anwendung mit  Zahlen und Statistiken zur Ausbreitung der Pandemie kommt bereits auf mehr als 100 Millionen Visits. Entwickelt wurde das Tool vom Interaktiv-Team der FUNKE Zentralredaktion.

 

Auf einer interaktiven Karte und einem Dashboard können die Leserinnen und Leser die aktuelle Entwicklung verfolgen - mit extra Ansichten für Deutschland, Europa oder der ganzen Welt. Dabei werden die offiziell von den deutschen und internationalen Behörden gemeldeten Fälle als Kreise dargestellt (Bubble Map) - in drei Unterteilungen: bestätigt (rot), wieder gesund (grün) und Todesfälle (schwarz/grau). Je größer der Kreis, desto größer ist die Fallzahl. Ein Dashboard für jede Weltregion zeigt jeweils die puren Zahlen und eine aktuelle Rangliste der Länder beziehungsweise Bundesländer nach Zahl der Infizierten. Die bisherige Entwicklung der Fallzahlen wird jeweils in einem Diagramm visualisiert.

Die Pandemie im Zeitverlauf auf der Weltkarte

Das Interaktiv-Team der FUNKE Zentralredaktion um Marie-Louise Timcke sammelt dafür fortlaufend die Meldungen der deutschen Behörden, kontrolliert einlaufende Daten internationaler Quellen und entwickelt Karte und Dashboard ständig weiter. So lässt sich der zeitliche Verlauf mit einem Regler auch auf der Karte darstellen. Dabei ändern sich auch die Ranglisten für jeden Tag - seit der Ausbreitung des Coronavirus’ in Deutschland. „Unser Interaktiv-Team visualisiert die Zahlen, Datenmengen und Zusammenhänge, entschlüsselt sie für den Nutzer und bereitet sie interaktiv auf. Diese Krise zeigt die großen Potentiale des Datenjournalismus“, sagt Digital-Chefredakteur Carsten Erdmann.

Sieben-Tage-Trend und Verdopplungszeit als Maßzahlen der Krise.

Das jüngste Feature ist ein Fokus auf die Neuinfektionen. In einer Extra-Ansicht für Deutschland, Europa und die Welt zeigt ein Säulendiagramm, wie viele Fälle innerhalb der vergangenen zwei Wochen täglich hinzugekommen sind. Und ein Trendpfeil gibt Hinweise, ob sich die Lage aktuell beruhigt hat oder die Zahlen dramatisch steigen. Dafür wird der Durchschnitt der Neuinfektionen der letzten sieben Tage mit der Berechnung vom Vortag verglichen. Zusätzlich wird in dieser Ansicht für jedes Land/Bundesland die Verdopplungszeit angegeben, die sich als eine Maßzahl der Pandemie etabliert hat. Das ist die Zeit, in der die Zahl der bislang bestätigten Infektionen auf das Doppelte ansteigen würde - je höher der Wert, desto langsamer breitet sich das Coronavirus aus. Auch diese Berechnung erfolgt auf Basis der vergangen sieben Tage. Dadurch werden Ausreißer innerhalb der Woche – zum Beispiel durch weniger Meldungen an Wochenenden - ausgeglichen.

Johns Hopkins University und deutsche Landesbehörden als primäre Datenquelle

Daten-Grundlage für die Darstellung ist die Datenerhebung des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Johns Hopkins University (JHU). Die Wissenschaftler tragen Daten von internationalen Behörden für sämtliche betroffene Länder zusammen - von WHO, CDC (USA), ECDC (Europa), aber auch von regionalen Quellen. Die dargestellten Zahlen der deutschen Bundesländer orientieren sich an den offiziellen Meldungen der Landesbehörden. Die deutschen Bundesländer melden zum Teil nur einmal täglich. Aufgrund der Meldeketten kann es dabei zu Unterschieden und Verzögerungen zu anderen Meldungen kommen - insbesondere zu denen auf lokaler oder Kreisebene und den verzögerten Meldungen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Der Coronavirus-Monitor ist auf allen Markenportalen der FUNKE Mediengruppe verfügbar. Beispiel:

https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/