Kopfgrafik_Medienmitteilungen.jpg

FUNKE MEDIENGRUPPE wie auch SIGNA lehnen Verkauf ihrer Anteile an KRONE-Gesellschaften ab

  • Interesse an weiterer Aufstockung von Seiten FUNKE MEDIENGRUPPE und SIGNA
  • Anfechtung der Schiedsgerichtsentscheidung aufgrund schwerwiegender Unregelmäßigkeiten
  • Deutsches Bundeskartellamt hatte Erlangung der Stimmenmehrheit durch FUNKE und SIGNA bereits freigegeben

 

 

 

ESSEN / WIEN, 25.05.2020­­­. Die FUNKE MEDIENGRUPPE sowie auch SIGNA schließen kategorisch aus, Anteile an den Gesellschaften der KRONE, dem Kurier oder der MEDIAPRINT zu veräußern. Sie reagieren damit auf Äußerungen einer Vertreterin der Familie Dichand. Darin hatte die Vertreterin Interesse der Familie am Erwerb der FUNKE/SIGNA-Anteile an den KRONE-Gesellschaften bekundet. Ein solcher Erwerb scheitert am nicht vorhandenen Verkaufsinteresse der beiden Unternehmen. FUNKE und SIGNA stehen diesbezüglich auch nicht für Gespräche zur Verfügung.

Überdies wird das von einem Schweizer Schiedsgericht am 20. Mai 2020 gefällte Schiedsurteil vor den nunmehr zuständigen ordentlichen Gerichten angefochten. Grund dafür sind unter anderem die im Schiedsverfahren aufgetretenen schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten.

Ebenfalls vor ordentlichen Gerichten anhängig ist noch eine Vielzahl weiterer Verfahren. Sie betreffen offene Fragen grundsätzlicher Bedeutung zwischen den Gesellschaftern der KRONE und sollen verbindlich geklärt werden.

Zwischenzeitig hatte das deutsche Bundeskartellamt mit Schreiben vom 18. Februar 2020 die von der FUNKE MEDIENGRUPPE und SIGNA angemeldete Erlangung der Mehrheit an den KRONE-Gesellschaften freigegeben. Sobald die bereits erfolgte Erlangung der Stimmenmehrheit durch WAZ Ausland Holding GmbH bzw. NKZ Austria-Beteiligungs GmbH an den KRONE-Gesellschaften auch in Österreich kartellrechtlich genehmigt beziehungsweise nicht untersagt wird, streben die Gesellschafter den weiteren Ausbau ihrer heute schon vorhandenen Stimmenmehrheit an. Die Gesellschafter werden ihre Mehrheit aktiv zum Wohle der KRONE und ihrer Belegschaft ausüben.

 

Medienmitteilung als PDF